Der vom Vermesser festgelegte Mittelpunkt wird durch die Bezugspunkte vor dem ersten Aushub gesichert, um diesen später wieder genau in die Baugrube einzumessen.
Es erfolgt der Teilaushub der Baugrube, für die sich anschließenden bodenverbessernden Maßnahmen bei gleichzeitigem Abtransport der überschüssigen Erdmassen.
Es wird ein partieller Bodenaustausch durch Rüttelstopfsäulen zur Bodenverbesserung vorgenommen. Dieser Vorgang kann je nach Tiefe und Anzahl der Schottersäulen zwei bis vier Tage dauern.
Anschließend erfolgt eine Verdichtung der angeschnittenen Säulenköpfe. Diese Arbeiten nehmen ca. einen halben Tag in Anspruch. Auf diesem Foto ist die fertiggestellte Baugrube mit nachverdichteten Rüttelstopfsäulen zu sehen.
Es erfolgt das Einbringen der Sauberkeitsschicht aus Magerbeton als Konstruktions- und Montagefläche für den weiteren Baufortschritt mit einer Dauer von ca. vier Stunden.
Sobald der Schalungsinnenkern aufgebaut ist, können die Bewehrungsverlegearbeiten beginnen.
Die Bewehrung wird von einem unabhängigen Prüfstatiker kontrolliert und abgenommen. Danach wird die Außenschalung gestellt.
Das Foto zeigt das Einbringen des Betons mittels Betonpumpe.
Wichtig für die Qualität sind das fachgerechte Verarbeiten und Nachbehandeln des Betons.
Nach dem Erhärten des Betons wird das Fundament ausgeschalt und teilangefüllt. Die Blitzschutzanlage wird nun auch im Außenbereich komplettiert. Vor der endgültigen Anfüllung werden die Kabelleerrohre verlängert und Tiefborde zur Entwässerung des Turms um den Fundamentsockel verlegt, die im Nachgang mit einer Kiesschüttung versehen wird.
Das fertige Fundament ist angefüllt, mit Kieseinfassung versehen, gesichert und sauber. Der Turm kann kommen...