Anhand dieser relativ kleinen Baustelle in Südengland möchten wir Ihnen einen typischen Projektablauf vorstellen. Bei der Tiefgründung werden 15 m lange Betonpfeiler kreisförmig in den Boden gerammt.
Der Bagger schachtet die Baugrube aus und legt dabei die oberen Pfeilerenden frei. In dem Graben werden die Leerrohre für die Kabel verlegt.
Der Boden wird mit einer Sauberkeitsschicht versiegelt. Der Rohrstrang führt die Kabel vom Turm zum Umspann- und Steuerungshaus.
Der Flansch wird präzise mittig eingemessen und nivelliert. Bei dieser Windkraftanlage werden Teile der Bewehrung durch die Turmsektionen geschoben, wodurch später eine Kraftübertragung durch den Turm über den Beton in den Bewehrungsstahl erfolgt.
In einem Windkraftanlagefundament verarbeiten wir bis zu 25 km (ca. 50 Tonnen) Stahlgeflecht. Zur Einschalung verwenden wir teilweise eigens für uns angefertigte Schalungen.
Die Fundamentplatte kann gegossen werden. Der Innenrüttler hilft bei der Verdichtung des Betons. Von Chargen nehmen wir eine Probe zur Qualitätssicherung.
Am nächsten Tag kann der obere Fundamentring gegossen werden. Unsere Eisenflechter sind übrigens Könner ihres Faches. Sie sichern eine langlebige und präzise Arbeit.
Nach dem manuellen Glätten benötigt der Beton mindestens 28 Tage zum Aushärten.
Der Turm kann montiert werden. Besonderen Wert legen wir auf die Bauabnahme sowie eine ordentliche und fristgerechte Übergabe.